Bürgerbeteiligung Sporgasse II: Bürgerinnen & Bürger sowie Schülerinnen & Schüler gestalten die Zukunft ihrer Stadt
Die Stadt Bretten setzt bei der zukünftigen Entwicklung des Areals „Sporgasse II“ (heutiger Sporgassenparkplatz) auf eine breite Beteiligung der Bürgerschaft. Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen im Rahmen des Partizipationsprozesses folgen nun die beiden abschließenden Beteiligungsformate, bei denen Bürgerinnen und Bürger sowie Schülerinnen und Schüler erneut ihre Ideen einbringen konnten. Die Bürgerbeteiogung und die Jugendbeteiligung siend inzwischen abgeschlossen, die einführende Präsentation können Sie hier ansehen.
Den Auftakt bildete im Januar eine Bürgerwerkstatt im Rathaus, bei dem engagierte Bürgerinnen und Bürger in einem Brainstorming erste Vorstellungen zur zukünftigen möglichen Nutzung des Areals entwickelten. Im Anschluss fand das sogenannte „Science Lab“ an der Hebelschule statt. Dort wurden aus der Sicht von 50 Kindern weitere Vorschläge und Ideen für das Areal gesammelt.
Im nächsten Schritt waren die Brettenerinnen und Brettener eingeladen, ihre Ideen und Anregungen zur zukünftigen Nutzung des Areals „Sporgasse II“ im Rahmen einer Onlinebefragung einzubringen. Grundlage der Befragung bildeten die bereits gesammelten und ausgewerteten Ideen aus der Bürgerwerkstatt sowie aus dem Science Lab. Diese sollen nun durch ein möglichst breites Meinungsbild aus der Bürgerschaft ergänzt werden.
Parallel dazu wurden auch Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen in Bretten aktiv in den Beteiligungsprozess einbezogen. In verschiedenen Klassenstufen konnten sie ihre Ideen zur Entwicklung des heutigen Parkplatzes an der Sporgasse kreativ in Form von Plakaten darstellen und ebenfalls an der Onlinebefragung teilnehmen. Auf diese Weise erhalten auch die Perspektiven junger Menschen einen Platz im Stadtentwicklungsprozess. Die Schulen wurden bzw. werden direkt durch die Stadtverwaltung dazu informiert.
Den Abschluss des Beteiligungsprozesses bildet eine im Juli geplante Ausstellung im Rathaus, bei der die Ergebnisse der verschiedenen Beteiligungsformate öffentlich präsentiert werden. So wird transparent aufgezeigt, welche Ideen und Wünsche aus der Bürgerschaft vorgetragen wurden.
Alle eingehenden Ideen werden anschließend gebündelt und von der Verwaltung fachlich ausgewertet. Im 2. Halbjahr 2026 wird der Gemeinderat dann entscheiden, welche Ideen umgesetzt werden sollen.
(23. März 2026, überarbeitet am 16. Juni 2026)
