Städtebauförderung

Städtebauförderung bietet Chancen für private Sanierungen

Der Große Sitzungssaal im Rathaus war am Dienstagabend gut besucht. Eingeladen waren die Eigentümerinnen und Eigentümer der beiden Sanierungsgebiete „Westliche Vorstadt“ und „Stadtumbau“. Im Mittelpunkt der nichtöffentlichen Informationsveranstaltung standen die Möglichkeiten der Städtebauförderung sowie konkrete Unterstützungsangebote für private Sanierungsvorhaben.


Oberbürgermeister Nico Morast eröffnete die Veranstaltung und betonte die große Chance, die die Städtebauförderung sowohl für die Entwicklung der Stadt als auch für private Eigentümer bietet. Die fachliche Begleitung der Sanierungsmaßnahmen übernimmt die STEG als externer Sanierungsträger der Stadt.


Im anschließenden Fachvortrag erläuterte STEG-Projektleiterin Frau Franzen die rechtlichen Grundlagen der Städtebauförderung und die Voraussetzungen für private Maßnahmen. Die Städtebauförderung wird gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen getragen und verfolgt unter anderem die Schaffung von Wohnraum, Maßnahmen zum Klimaschutz sowie die Stärkung lebendiger Ortskerne.

Im Fokus standen die beiden Brettener Sanierungsgebiete „Westliche Vorstadt“ und „Stadtumbau“. Während sich das Sanierungsgebiet „Westliche Vorstadt“ bereits in der konkreten Umsetzungsphase befindet, laufen im Bereich „Stadtumbau“ derzeit die vorbereitenden Untersuchungen.


Vorgestellt wurden zudem die Fördermöglichkeiten für private Eigentümer. Förderfähig sind unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, energetische Verbesserungen sowie Umnutzungen zur Schaffung von Wohnraum. Für Bestandsgebäude können bis zu 20 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten – maximal 80.000 Euro – gefördert werden. Bei denkmalgeschützten oder erhaltenswerten Gebäuden sind bis zu 35 Prozent beziehungsweise maximal 100.000 Euro möglich. Die Bagatellgrenze liegt bei 30.000 Euro.  

In seinem Schlusswort unterstrich Oberbürgermeister Morast nochmals die zentrale Botschaft des Abends: Wer private Sanierungsmaßnahmen plane, könne auf umfangreiche Beratungsangebote sowie Fördermittel von Bund und Land zurückgreifen. Stadtentwicklung gelinge besonders dann, wenn öffentliche und private Investitionen gemeinsam wirken.

Bei Fragen zur Städtebaulichen Erneuerungsteht Frau Oehlbach vom Amt Wirtschaftsförderung und Liegenschaften unter Telefon 07252/921-240 oder per E-Mail an alisa.oehlbach@bretten.de gerne zur Verfügung.

(veröffentlicht am 13.05.2026)