Gartenschau 2031

Bürgerbeteiligung Gartenschau

Bürger-Workshop am 17. Juni und Bürgerinformationsveranstaltung zum Mobilitätskonzept am 15. Juli – Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zum Mitmachen eingeladen

Den Auftakt zur geplanten Veranstaltungsreihe der Bürgerbeteiligung bis zur Gartenschaueröffnung 2031 machte am 5. Juni die öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung im Rathaus. Im mit 175 Personen vollbesetzten Großen Ratssaal wurde der Entwurf der Rahmenplanung für die Gartenschau, ergänzt durch eine Verkehrskonzeption für die Gartenschau, vorgestellt. Rainer Gänßle vom Landschaftsarchitekturbüro Gänßle + Hehr, Stefan Wammetsberger vom Ingenieurbüro für Verkehrswesen Köhler & Leutwein sowie die Leiterin des Amtes Stadtentwicklung und Baurecht Cornelia Hausner stellten die geplanten Gartenschaubereiche mit einer Gesamtfläche von rund 7 Hektar vor. Sie erläuterten ausführlich ihre Planungsüberlegungen. Eine lebhafte, kritisch-konstruktive Diskussion sowie interessante Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger rundeten die Veranstaltung ab.

Kommende Veranstaltungen 

Montag, 17. Juni 2024, 18:30 Uhr:

Bürger-Workshop zum Mitmachen, Großer Saal, Rathaus Bretten

In dieser Veranstaltung werden einleitend der Entwurf der Rahmenplanung für die Gartenschau 2031 sowie die ergänzende Verkehrskonzeption vorgestellt. Somit können alle Bürgerinnen und Bürger teilnehmen, auch diejenigen, die an der Bürgerinformationsveranstaltung nicht dabei sein konnten. Für die Bürgerschaft besteht dann erstmals die Möglichkeit, aktiv bei der Gartenschauplanung mitzuwirken und ihre Anregungen, Wünsche sowie Ideen an fünf Arbeitsstationen einzubringen. Mit Ihrem Mobiltelefon können die Workshop-Teilnehmer unmittelbar an einer kurzen Online-Umfrage teilnehmen. Professionell moderiert wird die Veranstaltung von Dipl. Ing. Claudia Peschen aus Ludwigsburg.

Der Workshop wird voraussichtlich bis ca. 21 Uhr dauern.

Montag, 15. Juli 2024, 18:30 Uhr:

Bürgerinformationsveranstaltung zur ergänzenden Verkehrskonzeption für die Gartenschau, Großer Saal, Rathaus Bretten

In der ersten Bürgerinformationsveranstaltung zur Gartenschauplanung am 5. Juni wurde deutlich, wie viele Fragen zur ergänzenden Verkehrskonzeption für die Gartenschau bestehen. Wie der Verkehr in Bretten während des Gartenschausommers 2031 funktionieren kann, wenn es voraussichtlich die geplante Südwestumgehung noch nicht geben wird, beschäftigt viele. Dies hat das Stadtplanungsamt zum Anlass genommen, eine eigene Veranstaltung mit Fachplaner Stefan Wammetsberger vom Ingenieurbüro für Verkehrswesen Köhler&Leutwein durchzuführen.  Herr Wammetsberger wird seine Überlegungen für eine funktionierende Verkehrslösung in Bretten vorstellen. Für die Bürgerschaft besteht die Möglichkeit, Fragen zur Planung zu stellen und spontan auch Anregungen dazu abzugeben.

Wir laden Sie herzlich zu beiden Veranstaltungen ein und freuen uns auf Sie!

Fragen können Sie jederzeit per Mail an gartenschau@bretten.de senden.

Gartenschau 2031: Stadtverwaltung stellt Entwurf der Rahmenplanung vor

175 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Bürgerinformationsveranstaltung teil​

Am 05.06.2024 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung zur Gartenschau statt. Im mit 175 Personen vollbesetzten Großen Ratssaal des Rathauses wurde der Entwurf der Rahmenplanung für die Gartenschau ergänzt durch eine Verkehrskonzeption vorgestellt.

Im Vorfeld hatte die Verwaltung dem Gemeinderat diese Planungen nichtöffentlich in seiner Sitzung am 06.05.2024 präsentiert. Dem gefolgt war am 04.06.2024 eine nichtöffentliche Beratung im Gemeinderat zum Erwerb der beiden Schlüsselareale für die Gartenschau an der Wilhelmstraße und Pforzheimer Straße (Wertheimer und das Einkaufszentrum rund um Norma). Mit Rücksicht auf die Grundstückseigentümer wurde nichtöffentlich mit großer Mehrheit im Gemeinderat entschieden, dass Vereinbarungen mit den Grundstückseigentümern zum Ankauf der Grundstücke unterzeichnet werden sollen. Somit hat zum Abschluss seiner kommunalen Wahlperiode jetzt der Gemeinderat über diese wichtige Frage entschieden, der sich 2019 einstimmig für die Bewerbung um eine Gartenschau ausgesprochen hatte.
„Wir haben nun Verhandlungsergebnisse erzielt, die die Tür zur Gartenschau vollständig öffnen. Die Herzstücke der Gartenschau werden für 2031 zur Verfügung stehen. Ohne die ausgehandelten Verträge mit dem positiven Abstimmungsergebnis dafür im Gemeinderat wäre die Gartenschau nicht machbar gewesen. Schließlich hat Bretten den Zuschlag für die Gartenschau gerade für diesen Innenstadtumbau mit einem neuen Stadtpark an der Wilhelmstraße und Pforzheimer Straße erhalten, erläutert Oberbürgermeister Martin Wolff. Und weiter „Die Arbeit dafür war umfangreich, langwierig und nicht ganz einfach. Aber jetzt war es uns sehr wichtig, die Bürgerschaft über den aktuellen Stand der Dinge gleich zu informieren“.
Für die Planungen der Gartenschau hat die Stadtverwaltung eine interne ämterübergreifende Arbeitsgruppe mit derzeitiger Federführung des Amtes Stadtentwicklung und Baurecht gebildet. Parallel dazu wurde das Landschaftsarchitekturbüro Gänßle+Hehr mit der Rahmenplanung beauftragt, eine ergänzende erste Verkehrskonzeption für die Gartenschau erarbeitete das Büro für Verkehrswesen Köhler&Leutwein. Bei den Themen Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz wird die Stadt Bretten vom Fachbüro Wald und Corbe beraten.


Ziele der jetzt im Entwurf vorliegenden Rahmenplanung sind:

● Weiterentwickeln und Vertiefen des Konzepts der Machbarkeitsstudie

● Untersuchungen zur Realisierbarkeit innerhalb der vorgesehenen Teilbereiche mit Blick auf Grundstücksverfügbarkeit, Verkehrsplanung mit Mobilitätskonzept, Städtebau, Artenschutz, Gewässerrenaturierung und Hochwasserschutz

● Abstimmungen mit Fachbehörden sowie Einbindung weiterer Fachplaner der Stadtplanung, Verkehrsplanung oder der Gewässerentwicklung

● Information und Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern

● Bündelung und Prüfung aller eingebrachten Ideen aus Bürgerbeteiligungen und Einzelgesprächen mit Vereinen und Verbänden

● Ergebnis: Rahmenplan (Fertigstellung bis Ende 2024) als Grundlage für die weitere konkrete Gartenschauplanung

Die Rahmenplanung – Ein Konzept für neue und bestehende Grünflächen in Bretten
Im Mittelpunkt der Rahmenplanung für die Gartenschau stehen die Flächen für die Daueranlagen, die zu ca. 90 % auch später als Grünflächen erhalten bleiben sollen. „Wir planen eine nachhaltige Grün-Blaue Stadtentwicklung für Bretten, die auch eine wichtige Klimaschutzmaßnahme ist und nach der Gartenschau helfen wird, ein zunehmend immer heißeres Stadtklima besser zu ertragen“, so Rainer Gänßle vom Büro Gänßle+Hehr. Er erläuterte: „Für den Gartenschausommer mit einer Dauer von ca. 150 Tagen sind rund 7 ha Fläche vorgesehen, bestehend aus neuen Flächen und schon bestehenden Bereichen im Eigentum der Stadt Bretten, die weiter entwickelt und neu gestaltet werden sollen.“

Zur Gartenschau sollen folgende Bereiche gehören:

● Neuer Stadtpark an der Wilhelmstraße/Pforzheimer Straße als Herzstück der Gartenschau, ca. 2,45 ha  

● Bewegungspark/Mündung an der Salzach und Weißach (Gelände am TV Bretten) und 

● Withumanlage/Simmelturm, zusammen ca. 1,47 ha einschl.Schaugärten östlich TV-Gastronomie

● Husarenbaum/Uferpark, zusammen ca. 1,57 ha

● Sporgasse/Stadtpark der Generationen, ca. 0,9 ha

● Altstadtrundgang vom Stadtpark über den Promenadenweg, die Straße Am Gottesackertor hin zur Wilhelmstraße

● Wilhelmstraße (zwischen der Straße Am Gottesackertor und der Luisenstraße)/Am Seedamm (jetziger Parkplatz), zusammen ca. 0,66 ha

Verzichtet werden soll auf den ursprünglich im Bereich der Beruflichen Schulen geplanten Campuspark einschließlich des bislang dort vorgesehenen Parkhausbaus. Hier möchten die Planenden den Erweiterungsüberlegungen des Landkreises den Vortritt lassen, damit die Schule zukünftig die benötigte Schulvergrößerung realisieren kann. 

Die Planung der genannten Gartenschaubereiche wird ergänzt durch wichtige Maßnahmen zur Einbindung der Stadtteile:

● Präsentation der Stadtteile auf dem Gartenschaugelände

● Prägnante Gebäude und Infrastruktureinrichtungen auf Bannern

● Präsentation von Vereinen

● Aufnahme der örtlichen Feste und Veranstaltungen in den Gartenschau-Veranstaltungskalender

● Einbeziehung stadtteilverbindender Rad- und Wander-Rundwege

● Angebot von geführten Touren in die Stadtteile

● Verbindende Kunstelemente an den Ortseingängen und entlang der Rundwege

Die Verkehrskonzeption zur Gartenschau
Ausgehend von der Überlegung, dass die im Südwesten Brettens durch das Regierungspräsidium Karlsruhe geplante Umgehungsstraße voraussichtlich 2031 nicht realisiert sein wird, erläuterte Stefan Wammetsberger vom Büro Köhler& Leutwein das bislang ausgearbeitete Verkehrsgrundkonzept für die Gartenschau.
Dessen Erstellung waren u.a. die Ermittlung aktueller Verkehrszahlen vorausgegangen. Wammetsberger beschäftigte sich auch mit dem Durchgangsverkehr in Bretten und hier insbesondere mit dem LKW-Verkehr sowie den Verkehrsbelastungen an Knotenpunkten. Er erstellte eine Besucherprognose für Bretten (450.000 Gäste der Gartenschau werden erwartet) und beleuchtete deren voraussichtliche Verkehrsmittelwahl sowie deren An- und Abfahrtszeiträume. Weiterhin betrachtete er das Einzugsgebiet von 50 km rund um Bretten, in dem ca. 4,21 Millionen Einwohner leben.
Die Eckpunkte der zukünftigen Verkehrsführung zur Gartenschau beschrieb Stefan Wammetsberger in Kürze so: „Manche Kommunen bekommen erst eine Umgehungsstraße und verändern dann die innerstädtischen Verkehrswege, in Bretten kann es umgekehrt laufen. Geplant ist auf der Wilhelmstraße die Reduzierung von 4 Fahrstreifen auf 2. Zukünftig soll der Verkehr auf die Südseite verlagert werden, dadurch gibt es weniger Lärm für die dortigen Anwohner. Auf der Nordseite der Wilhelmstraße soll eine direkte Radverkehrsachse verlaufen (Anlage eines Shared Space/einer Fahrradstraße), insgesamt wird eine durchgängige Radverbindung vom Bahnhof bis hin zum Edith-Stein-Gymnasium angestrebt. Zur Gartenschau soll eine Sperrung für den Schwerlastverkehr erfolgen und der Haupteingangsbereich der Gartenschau an der Stadtbahnhaltestelle Mitte ist zu optimieren. Die zukünftige Hauptverkehrsführung soll über die Südseite der Wilhelmstraße und dann weiter über die Hermann-Beuttenmüller-Straße Richtung Pforzheimer Straße erfolgen. Ziel ist es, im Bereich des neu geplanten großen Stadtparks mittels einer Einbahnstraßenlösung möglichst wenig Verkehr während der Gartenschau zu haben.“
Zur Umsetzung dieser Planung sind weitere Verkehrsuntersuchungen erforderlich. Anschließend soll ein Umsetzungskonzept zur Gartenschau erstellt werden, welches auch den Radverkehr einschließend soll.
Die in der Veranstaltung zur Rahmenplanung sowie zur ergänzenden Verkehrskonzeption gezeigte Präsentation ist vollständig im Internet zu sehen unter https://www.bretten.de/wirtschaft-energie-umwelt/gartenschau-2031


Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zur Planung
Zu den vorgestellten Planungsüberlegungen stellten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Fragen, die alle beantwortet wurden, und gaben wertvolle Anregungen. Das planerische Grün-Konzept von Büro Gänßle mit den dazu erläuterten Entwicklungsüberlegungen wurde seitens der anwesenden Bürgerschaft als in sich schlüssig überwiegend positiv aufgenommen, das Konzept wurde nicht in Frage gestellt. Inhaltliche Kritik an der vorgestellten Rahmenplanung beschränkte sich auf den Hinweis, dass den in der Präsentation gezeigten Leitbildern (Beispielfotos von Flächengestaltungen) möglichst auf Bretten abgestimmte Fotos oder Visualisierungen folgen sollten. Sorgen bereitete der auf städtischen Flächen vorgesehene Uferpark an der Saarstraße insofern, als die dort durch Mieter genutzten Kleingärten für die Gartenschau weichen sollen. Hier soll nach Durchführung einer Hochwasserschutzmaßnahme eine dauerhafte Grünanlage mit Ruhebereichen für die Allgemeinheit entstehen. Die Verwaltung sagte zu, dass sie prüfen werde, ob für die heutigen Gärten Ersatzflächen zur Verfügung gestellt werden können.
Kritische Anmerkungen, Fragen und Hinweise gab es u.a. zu den bislang fehlenden Gesamtkosten der Gartenschau und deren Finanzierung, zum Zeitplan bis 2031 bzw. ob der Zeitplan bis dorthin ausreicht, zum Mobilitätskonzept, zu Parkmöglichkeiten für die Gartenschau, zur Barrierefreiheit von Verkehrsanlagen und zu den Anlagen der Gartenschau, zu Bauzeitenplänen und möglichen Baustellen, zur Integration des Peter-und-Paul-Festes in die Gartenschau sowie zu Bewegungsmöglichkeiten und Zugänglichkeiten normal vorhandener Infrastruktur während des Gartenschausommers.


Bürgerbeteiligung, insbesondere der geplante Umgang mit Fragen und Anregungen der Bürgerschaft
Diese Bürgerinformationsveranstaltung war der Auftakt einer durch die Stadtverwaltung geplanten Bürgerbeteiligung in den kommenden Jahren bis zur Gartenschaueröffnung. „Auf der Grundlage der jetzt vorliegenden Rahmenplanung mit Verkehrskonzeption möchten wir gern mit der Bürgerschaft in einen fortlaufenden, transparenten Dialog treten“, sagte die Leiterin des Amtes Stadtentwicklung und Baurecht Cornelia Hausner. „Die über die verteilten Postkarten gestellten Fragen werden wir mit Antworten versehen und demnächst auf der Homepage der Stadt Bretten einstellen. So können sich alle dort informieren. Wir werden darauf achten, dass keine Fragen, Anregungen oder Hinweise an uns verloren gehen. Bürgerinnen und Bürger, die zur Gartenschau einen Input geben möchten, können dies im Rahmen künftiger Veranstaltungen oder jederzeit unter gartenschau@bretten.de tun.“

Ausblick/Weitere Schritte

● Zur Fertigstellung der Rahmenplanung der Gartenschau bis Ende 2024 soll folgendes erarbeitet werden:

● Entwurf des Veranstaltungskonzepts zu Peter-und-Paul 2031, die Abstimmung mit Vereinigung Alt-Brettheim dazu soll erfolgen

● Kosten und Finanzierungskonzept inkl. Fördermittel / Vorstellung von Kosten- und Fördermittelkonzept soll zum Haushaltsbeschluss 2025 erfolgen

● Abschluss der Rahmenplanung inkl. Verkehrsleit- und Parkierungskonzept

Die Bürgerschaft soll sich mit ihren Ideen zur Gartenschau aktiv einbringen können. Die Verwaltung lädt daher zu zwei weiteren Bürger-Veranstaltungen am 17.06. und 15.07.2024 ein. Dazu sagt Bürgermeister Michael Nöltner: „Ich bin begeistert über das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger bei der Bürgerinfoveranstaltung letzte Woche. Die Verwaltung möchte und muss in Zukunft transparent agieren und die Bevölkerung auf dem Weg zur Gartenschau 2031 mitnehmen.“ (red)


Nächste Veranstaltungen zur Gartenschau

Montag, 17.06.2024, 18:30 Uhr: Bürger-Workshop, Großer Sitzungssaal, Rathaus Bretten (Die Veranstaltung dauert voraussichtlich bis ca. 21 Uhr. Bringen Sie bitte Ihr Handy mit.) 
Montag, 15.07.2024, 18:30 Uhr: Bürgerinformationsveranstaltung zum Mobilitätskonzept für die Gartenschau, Großer Sitzungssaal, Rathaus Bretten

Gartenschau 2031: Gestalten Sie mit!

Am 05.06.2024 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung zur Gartenschau statt, die Präsentation dazu finden Sie hier. Im mit 175 Personen vollbesetzten Großen Ratssaal des Rathauses wurde der Entwurf der Rahmenplanung für die Gartenschau ergänzt durch eine Verkehrskonzeption für die Gartenschau vorgestellt. Rainer Gänßle vom Landschaftsarchitekturbüro Gänßle + Hehr, Stefan Wammetsberger vom Ingenieurbüro für Verkehrswesen Köhler & Leutwein sowie die Leiterin des Amtes Stadtentwicklung und Baurecht Cornelia Hausner stellten die geplanten Gartenschaubereiche mit einer Gesamtfläche von rund 7 ha vor. Sie erläuterten ausführlich ihre Planungsüberlegungen, zu denen die Bürgerinnen und Bürger wichtige Fragen stellten und wertvolle Anregungen gaben. Einen ausführlichen Bericht zu dieser Veranstaltung können Sie demnächst hier lesen.

In seiner Sitzung am 6. Mai hat der Brettener Gemeinderat gemeinsam mit den Fachämtern aus dem Rathaus wichtige Weichen für eine erfolgreiche Durchführung der Gartenschau im Jahr 2031 gestellt.  „Wir erhalten mit der Gartenschau eine enorme Aufwertung einzelner Ecken unserer Stadt, die bislang zu Unrecht noch im Verborgenen liegen“, hob Oberbürgermeister Martin Wolff dabei hervor. Es gelte jetzt, diese einmalige Chance für Bretten zu nutzen und weiter dynamisch und konsequent für die Gartenschau zu arbeiten und die Bürgerschaft dabei kontinuierlich einzubeziehen, sagte Bürgermeister Michael Nöltner.

Die aktuelle Rahmenplanung orientiert sich weiterhin an der Machbarkeitsstudie, für die Bretten im Jahr 2020 den Zuschlag erhalten hatte. Laut Rainer Gänßle vom Landschaftsarchitekturbüro Gänßle+Hehr ist die Planung ein nachhaltiges Konzept für einen „klimawirksamen Stadtumbau“, individuell auf Bretten zugeschnitten, das sich wesentlich von den Konzepten anderer Gartenschauen abhebt, weil ein großer Teil der begrünten Flächen auch nach der Gartenschau erhalten.

Einladung zum Bürger-Workshop am Montag, 17. Juni, um 18:30 Uhr im Großen Saal des Brettener Rathauses

In dieser Veranstaltung wird der Entwurf der Rahmenplanung für die Gartenschau 2031 zu Beginn in Kurzform vorgestellt. So können auch diejenigen Bürgerinnen und Bürger teilnehmen, die bei der Informationsveranstaltung nicht dabei sein konnten. 

Für die Bürgerschaft besteht erstmals die Möglichkeit, aktiv bei der Gartenschauplanung mitzumachen und Anregungen, Wünsche und Ideen an Stationen einzubringen. Professionell moderiert wird die Veranstaltung von Dipl. Ing. Claudia Peschen aus Ludwigsburg.