Neibsheim

Neibsheim

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 770. Seit 1972 ist Neibsheim Stadtteil von Bretten. Neibsheim hat rd. 1.900 Einwohner.

Sehenswert:

  • Kapelle auf dem Adelberg (1738 erbaut)
  • Antoniuskapelle im Michental (1845 erbaut)
  • Rathaus aus dem Jahr 1903

Die Gemarkungsfläche von Neibsheim ist ca. 985 ha groß. Davon werden 109 ha als Siedlungsfläche und 652 ha als landwirtschaftliche Fläche genutzt. Die Waldfläche beträgt ca. 216 ha, die Gewässerfläche 8 ha.

Seit 1971 besteht eine Partnerschaft mit der Ardennengemeinde Neuflize (F). Diese Partnerschaft wurde mit der Verleihung der Ehrenfahne des Europarates im Jahr 2012 gewürdigt.

Im Jahr 1987 wurde die Partnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Nemesnádudvar (dt. Name: Nadwar) besiegelt.

Liebe Besucher der Web-Seiten Neibsheims,

mit dem Internetauftritt unseres Stadtteils haben wir versucht, Ihnen die wichtigsten Informationen über unseren Ort möglichst komprimiert darzustellen. Dabei war uns besonders wichtig, Einrichtungen und Vereine mit ihren Ansprechpartnern und Adressen aufzuführen, damit Sie sich bei weiterem Interesse direkt an entsprechenden Personen wenden können. Wir hoffen, Ihnen so bei Ihrer Informationssuche behilflich sein zu können und wünschen Ihnen viel Erfolg und Spaß auf Ihrer Inforeise.

Ihr Rolf Wittmann
Ortsvorsteher

Ortsverwaltung Neibsheim

  • Talbachstraße 59
  • Frau Rupp
  • 07252 9361 0
  • 07252 9361 13
  • ortsverwaltung.neibsheim@bretten.de
    • Öffnungszeiten
    • Montag und Dienstag: 09.00 - 12.00 Uhr
    • Donnerstag: 15.00 - 18.00 Uhr
    • Rolf Wittmann
    • Ortsvorsteher
  • 07252 41106
  • 07252 41106
Ortschaftsrat
Dr. Bachmann, Hubert CDU
Hauck, Wolfgang FWV
Kohler, Alexander CDU
Konrad, Tobias CDU
Kritzer, Armin FWV
Maierhöfer, Markus FWV
Wittmann, Rolf CDU

Kath. Kindergarten St. Mauritius
Junkerstr. 18
75015 Bretten

Leiterin: Monika Stork

Telefon 07252 / 84701
Fax 07252 / 963239

E-Mail: kiga_st.mauritius@t-online.de

3 Gruppen: Bärengruppe, Marienkäfergruppe, Froschgruppe (Krippengruppe für 1 bis 3-jährige)

Öffnungszeiten
RG Montag - Freitag 08:00 - 12:30 Uhr
RG Montag - Donnerstag 13:45 - 16:00 Uhr
VÖ Montag - Freitag 07:30 - 13:30 Uhr
Kernzeitbetreuung Grundschulkinder
Montag - Freitag 07:30 - 08:30 Uhr
12:00 - 13:00 Uhr
Aufnahmealter: 1 Jahr bis Schuleintritt

Pfarrer-Wolfram-Hartmann-Schule
Kirchbergstr. 8
75015 Bretten

einzügige Grundschule, Klassen 1 bis 4
Schulleiterin: Manuela Grajer
Telefon: 07252 / 959777
Telefax: 07252 / 959779
E-Mail: rektorat@gsneibsheim.de

Freizeit

Talbachhalle mit Nebenraum
Vermietung durch die Ortsverwaltung.
Gebühren laut Gebührensatzung der Stadt Bretten.

Neuflizer Platz mit Veranstaltungsbühne

Dorfgemeinschaftshaus mit Musiker-, Sänger- und Rotkreuzheim.

Sportplatz

Grillplatz
Gebühren für Grillplatz 25 €, Kaution 50 €.
Erteilung einer Nutzungserlaubnis für den Grillplatz durch die Ortsverwaltung.

Spielplätze
Eichenstraße: Kleinkinder
Ringstraße: Abenteuerspielplatz

ÖPNV
Buslinie 141
Richtung Bretten (Karlsruhe) S4
Richtung Gondelsheim (Bruchsal S9, weiter nach Karlsruhe S3)
Bushaltestellen: Kirche, Große Gasse, Fürthstraße
Link: www.kvv.de

Geschichte

Den Funden nach müssen bereits im ersten Jahrhundert nach Christus röm. Siedlungen bzw. Höfe auf der Gemarkung Neibsheim gewesen sein. Der Ort selbst ist eine fränkische Gründung. Der Name Neibsheim ist seit dem 1. Juni 770 urkundlich belegt. Im Laufe von 1200 Jahren wurde aus Nichbodesheim der heutige Name Neibsheim.

Nach der ersten Jahrtausendwende müssen in Neibsheim eine obere und eine untere Burg vorhanden gewesen sein, denn Neibsheim hatte im Hochmittelalter einen Ortsadel der sich nach dem Dorf benannte, die Herren von Nipotsheim. Im Jahre 1365 ging Nypensheim ganz in den Besitz des Speyerer Domkapitels über. Vermutlich ging die Erbfolge der örtlichen Ritter verloren.

Ein Schrecken für die Gesamtbevölkerung des Kraichgaus war der 30jährige Krieg von 1618 bis 1648. Neibsheim brauchte etwa 40 Jahre um sich von den Folgen der Kriegswirren zu erholen. Nur durch den Zuzug von Familien aus der Schweiz und Tirol konnte wieder ein geregeltes Dorfleben entstehen. Doch im Jahre 1674 musste Neibsheim als Folge kriegerischer Streitigkeiten zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich erneut eine Plünderung über sich ergehen lassen. In den Folgejahren musste die Bevölkerung französischen Truppen beim Schanzen oder bei der Versorgung helfen, denn diese besetzten weite Teile des Kraichgaus.

Bis 1802 gehörte Neibsheim zum weltlichen Gebiet des Hochstifts Speyer. 1810 wurde Neibsheim vom II. Landsamt Bruchsal verwaltet, danach war bis 1936 das Bezirksamt Bretten zuständig und mit der Auflösung des Bezirks wurde Neibsheim dem Landkreis Bruchsal zugeordnet.

Im Jahr 1970 beging man die 1200-Jahrfeier mit einem großen Fest, bei dem die Geschichte Neibsheims durch die Bevölkerung in einem Festumzug dargestellt wurde, den sich zahlreiche prominente Gäste nicht entgehen lassen wollten. Zum 1.3.1972 wurde Neibsheim ein Stadtteil Brettens.

Neibsheim verzeichnet in der 2. Hälfte desvergangenen Jahrhunderts eine stete Aufwärtsentwicklung. Eine Vielzahl an Vereinen und eine sehr gute Infrastruktur, wie sie in Dörfern der Umgebung nur noch selten anzutreffen ist, werten die Qualität des als Wohngemeinde ausgegebenen Ortes erheblich auf. Neibsheim mit über 1900 Einwohnern hat seinen dörflichen Charakter als typischer Ort im Kraichgau erhalten, ohne den Anschluss in einer schnelllebigen Zeit an die Erfordernisse des Heute zu verpassen.

Vereine und Gruppierungen

Kath. Kirchengemeinde St. Mauritius
Ansprechpartnerin: Frau Beate Bachmann
Am Schloßbuckel 55
Leiter der Seelsorgeeinheit Bretten-Walzbachtal
Pfarrer Harald-Mathias Maiba
Kooperator Pfarrer Wolfgang Streicher
Gemeindereferent Rainer Debatin
Diakon (Nb) Robert Austen

Ev. Kirchengemeinde Neibsheim
Pfarrer Klebon (Gondelsheim)
Lektor Thomas Dittes
Junkerstr. 16/1

Freiwillige Feuerwehr, Abt. Neibsheim
Abteilungskommandant Daniel Braun
Talbachstr. 22

DRK Neibsheim
Vorsitzender Friedbert Martin
Schafgraben 11

Männergesangverein „Liederkranz“ Neibsheim e.V.
Vorsitzender Erich Strobel
Obere Mühlstr. 24

Musikverein Neibsheim
Vorsitzender Georg Hauck
Am Schloßbuckel 22

Fußballclub Neibsheim
Vorsitzender Rainer Hauk
Steigstr. 32

Kleintier- und Vogelzuchtverein Neibsheim
Vorsitzender Klaus Gerweck
Talbachstr. 35

Obst- und Gartenbauverein 1935 Neibsheim e.V.
Vorsitzender Matthias Frank
Obere Mühlstr. 7

Kath. Landjugendbewegung Neibsheim
Ramona Gerweck
Eichenstr. 8

Kulturkreis der KLJB Neibsheim
www.neibsheimer-kulturkreis.de
Thomas Klein
Talbachstr. 103

Kath. Kirchenchor Neibsheim „Cäcilienverein“
Vorsitzender Artur Mohr
Eichenstr. 15

Kath. Frauengemeinschaft (KFD) Neibsheim
Vorsitzende Christa Glatting-Dörr
Am Schloßbuckel 14

Ministranten Neibsheim
Tobias Konrad
Talbachstr. 21

Seniorengemeinschaft Neibsheim
Vorsitzender Herr Gottfried Konrad
Am Schloßbuckel 19

Neibsheimer „Armbrustschützen um Hans Entenkopf“
Werner Kratzmeier
Friedenstr. 41

Partnerschaften

Neuflize
Die Partnerschaft Neibsheims mit der Ardennengemeinde Neuflize gibt es bereits seit 1971 und geht damit auf die Zeit vor der Eingemeindung nach Bretten zurück. Die Wurzeln reichen jedoch noch weiter bis in den Zweiten Weltkrieg zurück, als ein französischer Kriegsgefangener aus Neuflize in Neibsheim bei landwirtschaftlichen Arbeiten eingesetzt war. Aus dieser Verbindung, die nach dem Krieg jahrzehntelang anhielt, entstand die bis heute intensiv gepflegte Partnerschaft. Im Jahr 2012 wurde diese Partnerschaft mit der Verleihung der Ehrenfahne des Europarates gewürdigt.

Nemesnadudvar (Nadwar)
Auf noch ältere Wurzeln lässt sich die Partnerschaft Neibsheims mit der südungarischen Gemeinde Nemesnadudvar (deutscher Name: Nadwar) zurückführen.
Auswanderer aus Neibsheim und anderen Kraichgaugemeinden waren es, die im 18. Jh. zu den ersten Siedlern des am Rande der Donauniederung gelegenen Dorfes gehörten. Aus Kontakten von Familienforschern entwickelte sich eine 1987 (noch vor dem Fall der Mauer!) offiziell besiegelte Partnerschaft, die vor allem den Angehörigen der in Nadwar noch zahlreich vertretenen ungarndeutschen Minderheit wieder viel neues Vertrauen eingeflößt hat.

Wappen