„Johann Peter Hebel Literatursommer 2010“

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Johann Peter Hebel, der am 10. Mai seinen 250. Geburtstag gefeiert hätte, ist auch in Bretten kein unbekannter - war er doch Namensgeber für die Hebelschule und den Hebelweg.
In seiner Kalendergeschichte „Der Schneider von Pensa“ erzählt er 1815 von der Großzügigkeit und gelebten Nächstenliebe von Franz Anton Egetmaier, gebürtig aus Bretten im Großherzogtum Baden. Die Baden-Württemberg Stiftung hat den diesjährigen Literatursommer dem Schriftsteller, Pädagogen und Theologen Johann Peter Hebel gewidmet. Hebel 1760 in Basel geboren kam 1791 als Subdiakon ans Karlsruher Gymnasium, bei dem er 1808 die Leitung als Direktor übernahm. 1819 wurde er Prälat der lutherischen Landeskirche und Mitglied der ersten Kammer des badischen Landtags. Am Sonntag, 16. Mai um 17 Uhr eröffnet die Badische Landesbühne mit der Veranstaltungsreihe Café Europa den Veranstaltungsreigen zu Johann Peter Hebel in Bretten. Am Freitag, 18. Juni heißt es „Hebel-Wirkung – Vorfälle und Blickwinkel“ mit einem Gastspiel von DEIN THEATER Stuttgart in der Stadtparkhalle. Stefan Österle präsentiert ein lebendiges Mosaik widersprüchlicher Charaktere, die Anlass zu mannigfaltiger Kommunikation bieten. Ergänzt wird die Aufführung durch Musik und Filmeinspielungen. Auch die Stadtbücherei greift das Thema beim Tag der offenen Tür auf und beendet die Reihe am 9. September bei einem Literaturspaziergang durch Bretten mit dem Schauspieler Gerald Friese, der an den unterschiedlichen Plätzen Texte von Johann Peter Hebel rezitiert.
Karten im Vorverkauf sind bei der Tourist-Info erhältlich. Reservierungen unter Tel. 07252/583710.