Biologische Vielfalt als kommunales Ziel
Am Dienstag, dem 2. März 2010, unterzeichnete Oberbürgermeister Martin Wolff eine Deklaration, mit der die Stadt Bretten ihren Willen bekundet, sich für die biologische Vielfalt einzusetzen. In die Deklaration wurde auch die Idee aufgenommen, ein kommunales Bündnis für biologische Vielfalt zu gründen: „Die Kommunen können beim Erhalt der biologischen Vielfalt eine Schlüsselrolle spielen“, ist Oberbürgermeister Martin Wolff überzeugt. „Wir sind den Bürgern am nächsten, in den Kommunen werden konkrete Entscheidungen getroffen. Darum war es für mich selbstverständlich, 2010, im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt, diese Deklaration zu unterzeichnen.“
In Bretten wurde und werde viel für den Schutz und die Pflege der Umwelt getan, ergänzte Walter Gruber, der Leiter des Amtes für Technik und Umwelt: Das Pflanzen von Hochzeits- und Geburtsbäumen, die Renaturierung von Bachläufen, die Biotopvernetzung sind nur einige markante Beispiele. Dabei könne man gut mit verschiedenen Partnern zusammenarbeiten wie Nabu, BUND oder Obst-und Gartenbauvereine. Gerhard Fritz vom Nabu Bretten, der bei der Unterzeichnung mit anwesend war, wies auf die jährliche Pflanzaktion mit kraichgautypischen Fruchtsträuchern hin, die entscheidend dazu dient, die biologische Vielfalt des Kraichgaus zu erhalten bzw. dort, wo sie gestört ist wiederherzustellen.
Oberbürgermeister Martin Wolff betonte, dass das kommunale Bündnis zur biologischen Vielfalt gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz und der Deutschen Umwelthilfe getragen wird. „Hier in Bretten werden wir Schritt für Schritt die örtlichen Interessensgruppen einbinden, die bisherigen Aktionen vernetzen und neue ins Leben rufen.“

24. Brettener Weinmarkt
